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Agrargenossenschaft - Oberes Elbtal - in Reinhardtsdorf
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Milchviehhaltung

Milch und mehr...

In unseren Ställen in Reinhardtsdorf stehen ca. 520 Milchkühe und deren weibliche Nachzucht. Wir ziehen alle weiblichen Kälber im Betrieb auf und versorgen uns so mit dem entsprechenden „Kuhnachwuchs“, also der Reproduktion des Milchviehbestandes. Wir nutzen jedoch auch die Möglichkeit, Zuchtvieh zu verkaufen. Jährlich verlassen 50-70 tragende Jungrinder den Betrieb, vornehmlich zum Export in verschiedene EU- Staaten.

Die männlichen Kälber (Bullenkälber) verbleiben nicht im Betrieb, sondern werden nach einer kurzen Aufzuchtphase (ca. 4 Wochen) an Mastbetriebe verkauft.

Eine grundlegende Modernisierung der Ställe erfolgte in den Jahren 1997 bis 2001. 1997 wurde ein neues, 26 Melkplätze umfassenden Melkkarussell der Firma De Laval eingeweiht. Gut gewartet und ständig modernisiert, erfüllt es auch noch nach 20 Jahren solide seinen Zweck. Gemolken wird zweimal täglich, morgens und nachmittags jeweils ab 4 Uhr. Eine Kuh melkt im Durchschnitt täglich 33 Liter Milch. Täglich landen so 12500-13500 Liter Milch in den Kühltanks.

Mit dem Bau eines neuen Jungrinderstalles im Jahre 2004 bot sich die Möglichkeit, den Viehbestand in Reinhardtsdorf zu konzentrieren und Altanlagen in Schöna und Gohrisch anderweitig zu nutzen oder abzubrechen.

Während die melkenden Kühe im Boxenlaufstall (Gülle/ Faltschieber/ Kraiburg- Weichbett) untergebracht sind, liegen die Trockensteher während ihrer sechswöchigen „Ruhephase“ ohne Melken bis zur Geburt des Kalbes auf Stroh. Auch Kälber und Jungrinder bis zum Alter von ca. 14 Monaten haben Stroheinstreu.

Gefüttert wird eine Totale Mischration, d.h., alle Futterkomponenten werden in einem Mischwagen vermischt und in die Ställe gebracht. Eine Weidehaltung erfolgt nicht. Die Ration besteht aus Gras- und Maissilage, Häckselstroh, eigenem Getreide, Rapsextraktionsschrot (ein Nachprodukt der Ölmühle), getrockneter Getreideschlempe (ein Nachprodukt der Brennerei), Leinprodukten und Mineralien. Auf die Verfütterung von Sojaprodukten wird aufgrund GVO- Freiheit verzichtet.

Die anfallende Gülle nutzen wir zur Energiegewinnung in der Biogasanlage, machen sie damit gleichzeitig nahezu geruchsfrei und verwenden den daraus entstehenden „Gärrest“ als wirtschaftseigenen Dünger. Der Kreislauf Boden- Pflanze-Tier-Boden bildet hier das Gerüst erfolgreichen Wirtschaftens.