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Agrargenossenschaft - Oberes Elbtal - in Reinhardtsdorf
Kontaktinfo
  • Agrargenossenschaft
    „Oberes Elbtal“
    Schrammsteinblick 67 a
    01814 Reinhardtsdorf
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Pflanzenbau

„Da wächst was ...“

Unsere Nutzflächen (ca. 1.350 ha) erstrecken sich über große Teile der Sächsischen Schweiz und die Ortschaften:

  • Reinhardtsdorf
  • Schöna
  • Kleingießhübel
  • Cunnersdorf
  • Pfaffendorf
  • Papstdorf
  • Gohrisch
  • Kleinhennersdorf
  • Ostrau

Bunt verteilt, wechseln sich die Nutzungen Grünland (ca. 450 ha) und Ackerland (ca. 900 ha), eingestreut in große Waldflächen und von bewaldeten Tälern getrennt, regelmäßig ab. Die Ausdehnung „unseres“ Gebietes beläuft sich von Südost (Reinhardtsdorf) nach Nordwest (Königstein/ Pfaffendorf) über 15 km.

Ähnlich inhomogen sind auch die Böden. Während in Elbnähe eine schwache Lößschicht auf Lehm gelagert ist und die Böden durch stauende Nässe teilweise schwierig zu bearbeiten sind, herrschen in den Bereichen Richtung Osterzgebirge steinige Verwitterungsböden vor. Die Bodenwertzahlen schwanken in einem Bereich zwischen 38 und 48. Die Jahresniederschläge belaufen sich auf ca. 750 mm.

Ackerland

Die Bewirtschaftung des Ackerlandes erfolgt vorwiegend pfluglos, das heißt, es wird auf eine tiefe, wendende Bodenbearbeitung verzichtet. Neben betriebswirtschaftlichen Aspekten liegen die Gründe hierfür im Streben nach Erosionsminderung und der Minimierung von Bodenabtrag bei Starkniederschlägen. Auch bereitet der teilweise hohe Steinbesatz unserer Böden Probleme, denn der Pflug gräbt diese aus, was ein aufwändiges manuelles Ablesen der Steine notwendig macht. Jedoch steigt das Risiko von Ertragseinbußen mit der Verringerung der Intensität der Bodenbearbeitung an. Deshalb kommt auch der Pflug wieder öfter zum Einsatz.

Folgende Früchte stehen 2017 im Feld:

  • 11,3 ha Speisekartoffeln
  • 251,4 ha Winterweizen
  • 194,8 ha Winterraps
  • 154,8 ha Silomais
  • 131,8 ha Wintergerste
  • 46,0 ha Sommerweizen
  • 9,9 ha Zuckerrüben
  • 1,0 ha Futterrüben
  • 56,3 ha Stilllegung Greening

Grünland

Das bewirtschaftete Grünland dient vorwiegend als Mähweide, d.h., daß 3-4 mal im Jahr die Erntekette mit folgenden Arbeitsschritten startet:

  • Mähen mit Scheibenmähwerk
  • Zetten (breites Verteilen) des Mähgutes auf der Fläche zum besseren Anwelken
  • Schwaden
  • Häckseln
  • Transport zum Fahrsilo
  • Einschieben und Verteilen mit Radlader
  • Verdichten mit Schlepper
  • Abdecken mit 2 Folien, Silonetzen (Vogelschutz) und Sandsäcken

Ziel ist die Herstellung qualitativ hochwertiger Grassilagen für unseren Rinderbestand. Die Technikkette ist darauf abgestimmt, bei Feldliegezeiten von nicht mehr als 24 Stunden innerhalb von drei bis vier Tagen 150-180 ha Grünland zu beernten.

Ertragsarme, vor allem stark hängige Flächen, werden zum Teil nur gemulcht, das heißt der Aufwuchs zerkleinert, breit verteilt und nicht abgefahren.

In geringen Mengen wird auch Heu geerntet, das vorwiegend der Winterfütterung unserer kleinen Herde von Kamerunschafen dient.